Actions

Work Header

Eigendlich ganz schön zu zweit

Summary:

Bob und Peter schleppen Justus auf eine Party.
Justus ist Justus und Jeffrey findet das gar nicht so schlecht:)

Notes:

Heyy
Shandrews existiert zwar, spielt hier aber keine große Rolle.
Justus und Jeffrey stehen im Fokus.
(Viel zu selter dieser Shop)

Keine der Rollten ist von mir, die Story aber schon.

Ich hab laaaaange nicht mehr geschrieben und das hier ist Produkt eines Abendlichen Anfalls an Motivation, hoffe aber das trotzdem etwas lesbares heraus gekommen ist.

Viel spaß beim lesen:)

Work Text:

"Just jetzt beeil dich doch mal, wir hätten vor etwa...", Bob schaute auf seine Uhr, "... Zehn Minuten da sein müssen"

Eigendlich war es für Justus ziemlich untypisch zu spät zu kommen aber die Aussicht auf eine Party auf der er kaum jemanden kannte und alle sich sowieso nur betranken war nicht sonderlich verlockend.

Überhaupt hatte er sich nur dazu überreden lassen weil Peter und Bob, seit sie ein Paar waren, unbedingt sicherstellen wollten das er sich nicht ausgeschlossen fühlte.

"Ich komm ja schon"
Jetzt war es sowieso zu spät abzusagen.
"Bei wem ist die Party eigendlich?"
Justus war so unmotiviert auf diese Party zu gehen das sein Detektiv Elan nicht mal dafür gereicht hatte den Gastgeber ausfindig zu machen, geschweige denn die Adresse oder weitere Gäste.
"Bei Jeffrey und jetzt komm endlich"
Jeffrey, immerhin kannte er den und wurde von seinem Haus auch ohne Bob und Peter zurück finden.
Und eigentlich war Jeffrey auch ganz ok, schließlich war er einer von Peters Freunden.

Als sie ankamen stand bereits der ganze Straßenrand voller Autos und Fahrrädern.
Nasedümpfend musste Just feststellen das schon jetzt aus dem kleinen Haus Laute Musik und Gelächter hallten.
Das konnte ja lustig werden.

Genau wie er es erwartet hatte wurden Bob und besonders Peter schon auf dem Weg von etlichen Leuten begrüßt und eingenommen.
Er wurde zwar mit Nicken und sogar ein paar Mal mit Handschlag begrüßt aber weiter hatten die Leute nichts für ihn übrig.
Er konnte es ihnen nicht verübeln, schließlich hatte er auch nie Anstalten gemacht sich mit ihnen anzufreunden.

"Just, ist es ok wenn wir kurz ein paar Leute begrüßen und was zu trinken holen?"
Mit einem gezwungen Lächeln nickte er Peter zu.
Also alles wie erwartet.
Das kurz wurde dann zu einem ein paar Stunden oder auch zu einem Rest des Abends, so genau konnte er das noch nicht abschätzen.

Nach ein paar Gesprächen mit losen Bekannten und der vergeblichen Suche nach Bob und Peter ließ Justus sich mit einer Cola auf ein in einer Ecke stehendes Sofa fallen, so nah am Geschehen das er nicht total verlassen aussah aber auch so weit entfernt, das er in in Ruhe die anderen Gäste beobachten konnte ohne alle paar Sekunden irgendwas ins Ohr geschrieb zu bekommen.

Er schaute ein wenig durch den Raum.
Eigendlich war es ja ganz schön, etwas unordentlich vielleicht aber gemütlich.
Es war genauso eingerichtet wie er es sich vorgestellt hatte, wie von einem Surfer eben.

Besagter Surfer unterhielt sich Grade weniger Meter entfernt aufgeregt mit ein paar anderen Leuten.
Schade eigendlich das er so wenig mit ihm zu tun hatte.
Bei den wenigen Malen die sie sich wirklich miteinander unterhalten hatten schien er wirklich nett zu sein.
Und anders als manch andere Jugendliche aus seiner Umgebung war er ihn nicht herablassend oder gehässig gewesen, nicht mal genervt schien er gewesen zu sein wenn Justus mal wieder sehr ausschweifend von den Fällen der drei Fragezeichen berichtet hatte.
Die Party hätte Jeffrey als potenzieller Gesprächspartner zumindest wesentlich erträglicher gemacht.

"Ach fickt euch doch alle", damit war die Unterhaltung die Jeffrey Grade noch geführt hatte wohl beendet, zumindest stürmte er wütend in, so vermutete Justus zumindest, die Küche.

Schon wenige Momente später kahm er jedoch mit einem Glas in der Hand.
Und statt sich zu einer der vielen Grüppchen zu stellen steuerte er seltsamer Weise genau auf Justus zu.
Besser gesagt nicht auf Justus sondern auf die Couch auf der er saß.
Mit einem Lauten seufzen ließ er sich neben ihn fallen.
"Wie kommen die alle nur darauf hier jeden mitbringen zu können?"
Überrascht schaute Justus zu Jeffrey.
Er rechnete zwar immer mit vielem aber mit Sicherheit nicht damit das Jeffrey sich auf seiner eigenen Party in eine Stille Ecke zu ihm setzte.

"Ähm, keine Ahnung, aber wenn Peter und Bob das nicht mit dir abgeklärt hatten das ich hier bin das ist das kein Problem, ich kann auch wieder gehen wenn es dir hier langsam zu voll wird"
Mit einem entschuldigen Lächeln schaute er zu Jeffrey.
Er konnte es gut verstehen wenn er nicht einfach irgendwelche Leute bei sich herum Lungern haben wollte und erpichg auf weitere Stunden allein auf der Couch war er sowieso nicht.

Verwirrt schaute Jeffrey ihn an.
"Was? Dich mein ich doch gar nicht, zum einem war das auf jeden Fall abgeklärt und zum anderen würd ich dich niemals rauswerfen.
Wenn ich mit Bob und Peter befreundet bin gehört du doch zum Dreierpack dazu."
Justus biss die zähne zusammen.
Nette Art zu sagen 'ich hab ja keine andere Wahl als dich hierzubehalten, ob ich will oder nicht'
"Ach scheiße man" Jeffrey setzte sich Grade auf. "Das klang jetzt total mies oder? Ich meinte das natürlich nicht so, also ich hab dich gerne hier und Bob und Peter natürlich auch und euch alle zusammen also ja..."
Justus missmutiger Blick wurde zu einem grinsen.
Scheinbar hatte ihn sein erster Eindruck von Jeffrey doch nicht getäuscht.
"Danke denke ich mal"

Die nächsten etwa zehn Minuten saßen sie schweigend nebeneinander, bis Jeffrey irgendwann aufstand.
Schade dachte Justus, irgendwie war das gemeinsame schweigend sitzen doch angenehmer gewesen als das alleine schweigend sitzen.
Weniger einsam.
Aber er konnte Jeffrey auch verstehen, schließlich war es seine Party und die hatte er ganz sicher nicht geschmissen um den ganzen Abend nichts sagend auf einer Couck zu sitzen.

Zu Justus Überraschung kahm Jeffrey jedoch wieder und zwar diesmal mit zwei Gläsern statt einem.
"Kein Alkohol richtig?"
Schief grinste er Justus an.
Das Jeffrey sich daran erinnerte verwunderte ihn, er hatte es mit Sicherheit nicht oft erwähnt und schon gar nicht in Jeffreys Anwesenheit.
"Richtig"

In Jeffreys Gläsern, da war sich Justus ziemlich sicher, war im Gegensatz zu seinen definitiv Alkohol, denn beim nächsten Mal das er auf stand geriet er gefährlich ins wanken.
Als er dieses Mal wieder kam reichte er Justus erneut ein Glas.
"Danke"
Irgendwie war es schon ziemlich schön wenn jemand an einen dachte, auch wenn es ja nichts großes war.
"Wieso sitz du eigendlich hier bei mir statt dich mit den anderen zu amüsieren?"
Er wollte nicht unhöflich wirken aber seit sie hier saßen beschäftigte ihn diese Frage brennend.
"Weiß nicht, ist eben schön"
Man konnte den Alkohol deutlich aus seinen Worten hinaus hören.
"Schön Stundenland deiner eigenen Party nur zu zu schauen?"
Justus musste sich bemühen nicht zu nach Befragung zu klingen, Detektiv Angewohnheit.
"Schön neben dir zu sitzen"
Damit hatte Justus nun wirklich nicht gerechnet.
"Wieso das denn?"
Ok, wahrscheinlich nicht die klügste Nachfrage.
"Mag dich halt"
Justus runzelte die Stirn.
Das war seltsam.
Und noch seltsamer war das ihn Jeffreys Worte irgendwie glücklich machten.
Glücklich aber auch verunsichert.
Was sagte man nach sowas?
Und was meinte Jeffrey überhaupt genau?
"Wie mögen?"
Schon wieder keine sonderlich kluge Frage.
"Mögen halt"

Als hätten sie gar nicht miteinander gesprochen saßen sie wieder nebeneinander und beobachtete die anderen.
"Ich mag dich auch"
Unsicher zerbrach Justus die Stille.
Er hatte vorher noch nie wirklich darüber nach gedacht aber ja, er mochte Jeffrey.
Er war nett, er hörte ihm immer gespannt zu, Fragte ihn Sachen und erwartete im Gegenzug nicht mal, das er sich für seine Sachen wie surfen oder Schafen interessierte.
Er mochte ihn und da war ja auch nichts großes dabei oder?

Im nächsten Moment spührte er wie Jeffrey sich zu ihm rüber beugte und dann seine Lippen auf seinen.
Das hatte er nicht erwartet.
Auf keinen Fall.
In keinem Universum.
Wieso tat Jeffrey das?
Und wie sollte er reagieren?
Jeffrey löste sich wieder und Justus starrte ihn perplex an.
Mögen, scheinbar so mögen.
Darüber hatte er definitiv noch nicht nachgedacht.
Aber es hatte sich nicht schlechte angefühlt.
Und da war wieder dieses Glücksgefühl in ihm.
Er mochte ihn auch, auch so.
Im nächsten Moment waren seine Lippen wieder auf seinen.
Und diesmal wusste er auch wie er reagieren sollte.