Chapter Text
Long nights, daydreams
Sugar and smoke rings, I've been a fool
But strawberries and cigarettes always taste like you
Headlights, on me
Racing to 60, I've been a fool
But strawberries and cigarettes always taste like
Blue eyes, black jeans
Lighters and candy, I've been a fool
But strawberries and cigarettes always taste like you
Leo ist grade seit drei Tagen 18 als er das erste und letzte Mal in seinem Leben an einer Zigarette zieht.
Es ist ein Samstagabend Ende Juni, Leo feiert seinen 18. Geburtstag und selbst nach 21 Uhr ist es noch so warm, dass sie im T-Shirt im Baumhaus sitzen können, ohne zu frösteln.
Obwohl das Mobbing mit dem Ende der Mittelstufe und vor allem dem Beginn seiner Freundschaft mit Adam geendet hatte, hatte Leo keine anderen Freunde, mit denen diesen bedeutenden Tag begehen wollen würde. Die Abiturprüfungen lagen hinter ihnen und das Berufsleben zumindest für einen Abend noch weit genug von ihnen entfernt. Den Samstag hatte er sich ausgesucht, um ihn ganz mit Adam verbringen zu können.
Die Woche über jobbte Adam im Supermarkt in ihrem Wohnviertel und Leo verbrachte ab und zu Zeit mit seiner Schwester, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, ihm das Studierendenleben schmackhaft zu machen. Adams Vater lag nun seit sechs Monaten im Koma.
Adam war an diesem Tag bereits am Vormittag zu ihm gekommen und gemeinsam mit Leos Vater waren sie in den Wald gefahren um Grillholz zu besorgen. Während sich Georg Hölzer nach getaner Arbeit mit einem Spaziergänger, wohl ein ehemaliger Arbeitskollege von ihm, verquatscht hatte, hatten Leo und Adam wie früher im Wald herumgealbert, waren auf Bäume geklettert und um die Wette gelaufen.
Nachmittags war dann Leos Verwandtschaft zu Besuch gekommen. Der ausschweifende Garten der Hölzers war gefüllt gewesen mit Lachen und Gesprächen von Leos Tanten und Onkeln, Cousins, Großtanten und allem dazwischen. Es wurde geschwenkt und Bier getrunken und viel geredet. Leo liebte es, wie Adam im Familienleben aufging. Mit seinen trockenen Kommentaren unterhielt er vor allem Nina und Sophie, Leos Patentante und ihre Lebensgefährtin. Zu sehen, wie sehr Adam ein Teil seiner Familie geworden war, machte Leo unendlich glücklich.
Irgendwann hatten sich die Gäste nach und nach verabschiedet, Caro und Georg sich vor den Fernseher verzogen und Leos Mutter hatte ihm einen Korb mit Snacks und Getränken in die Hand gedrückt und ihm verschwörerisch zugezwinkert.
Jetzt saßen sie nebeneinander im Baumhaus, vor ihnen ausgebreitet ein Picknick. Viel zu reichhaltig für die Mengen an Essen die sie heute schon verdrückt hatten, aber Barbara Hölzer wusste mittlerweile, dass vor allem Adam immer essen konnte.
Leo konnte nicht aufhören, Adam anzuschauen. Die Lichterketten, die Caro ihnen vor Jahren mal hergebracht hatte, tauchten sein Gesicht in ein warmes Gelb und ließen seine Augen leuchten. Im Hintergrund lief Musik über Leos CD-Spieler. Irgendeine obskure Indie-Band, die Adam vor kurzem entdeckt hatte. Sie aßen die Reste von Leos Geburtstagtorte und tranken dazu Dosenbier. Eine Mischung, die jedem außer zwei 18-jährigen Jungs wohl Magenschmerzen bereiten würde. Das Bier half Leo dabei, seine Anspannung etwas im Zaum halten zu können. Seit Tagen plante er diesen Abend.
In den Monaten seit der Garage hatte sich zwischen ihnen etwas verändert. Während Adam immer etwas lockerer und freier wurde, wurde Leo ernster und ruhiger. Die Schuld lastete schwer auf seinen Schultern. Er bereute nicht Adam gerettet zu haben, doch der Gedanke, einen Menschen so schwer verletzt zu haben drückte ihn genauso schwer nach unten, dass er sich fühlte als würde er ertrinken, wie die Angst, Roland Schürk könnte aufwachen und sich erinnern.
Adam hingegen…Adam hatte seine Haare wachsen lassen, hatte angefangen zu rauchen und zerrissene Jeans zu tragen. Es waren kleine Veränderungen die von seiner neuen Freiheit zeugten und sich wie ein Klammergriff um Leos Herz legten.
Leos Brust wurde eng, wenn er betrachtete, wie Adam mit dem Rücken an die Wand gelehnt neben ihm saß. Die Haare hingen ihm in die Augen während er wild gestikulierend erklärte was die Band, die sie grade hörten, so besonders machte. Aus Leos traurigem Schulfreund wurde langsam ein schöner junger Mann, der neue Interessen entdeckte und sich auf die Zukunft freute. Es war eigentlich alles, was sich Leo je für Adam gewünscht hatte. Doch hatte er immer gehofft das gemeinsam mit Adam teilen zu können. Stattdessen ließ ihn die Angst, Adam zu verlieren, nicht los. Er hatte Albträume und fühlte sich unsicher in seiner Identität – in vielerlei Hinsicht.
Leo hatte sich vorgenommen an diesem Abend mit Adam zu reden.
Über ihre Zukunft. So oft hatten sie früher über ihrem Traum geredet nach dem Abi erst mal ein Jahr zusammen zu reisen. Und dann zu studieren – irgendwo in der Großstadt. Irgendwo wo es Bars und Clubs gab, bunte Straßenfeste und Menschen aus aller Welt. Und niemand sie kannte. Doch dann hatte Leo fast einen Menschen getötet weil er nicht länger zusehen konnte, wie der wichtigste Mensch in seinem Leben gequält wurde.
Wie konnte Leo jetzt noch weggehen? Was, wenn Schürk aufwachte und sich erinnerte? Oder starb und jemand stutzig wurde, wie eine Garage aus Beton anfangen konnte zu brennen? Gleichzeitig konnte er nicht von Adam verlangen, hier zu bleiben. Vielleicht würde Adam auch ohne ihn reisen…und dann in einem Jahr sah die Sache schon anders aus. Oder sie konnten dann in Saarbrücken studieren… Der Gedanke von Adam zurückgelassen zu werden, ihn nicht mehr täglich sehen zu können, schnürte Leo die Kehle zu. Verdammt.
Leo schloss die Augen und schluckte schwer, um die dunklen Gedanken zu vertreiben und zurück in den Moment zu kommen. „Man, du hörst mir garnicht zu.“ Adam stieß Leo mit dem Ellenbogen in die Seite. „Du verträgst einfach so wenig.“, grinste er ihn schief an. Leo streckte ihm die Zunge raus. „Ich vertrage genug.“ Adam pflückte kopfschüttelnd mit seinen langen Fingern eine Erdbeere aus der Schale vor ihnen und biss genüsslich ab, bevor er das Grünzeug aus der Tür des Baumhauses schnippte. Jetzt musste Leo aus anderen Gründen schlucken.
Wenn er nachts nicht schlafen konnte, wanderten seine Gedanken immer zu Adam. In letzter Zeit waren es häufig Adams Hände, die ihn beschäftigten. Wie es sich wohl anfühlen würde, wenn Adam seine langen, sehnig gewordenen Hände zwischen Leos schob und ihre Finger miteinander verschränken würde? Ob seine Hände immer noch genauso warm waren wie früher, wenn er Leos Hand rennend gegriffen und ihn hinter sich hergezogen hatte, damit er ihn nicht abhängte? Wie oft hatten diese Hände ihn schon berührt und gehalten, ohne dass es etwas bedeutet hätte.
Irgendwann waren sie erwachsen und ihre Berührungen weniger geworden.
Irgendwann zwischen Mittelstufe und Abitur hatte Leo verstanden, warum er lieber mit Adam durch den Wald streifte, statt wie ihre Mitschüler Mädchen ins Freibad und Kino einzuladen.
Irgendwann zwischen Klassenraum und Baumhaus hatte er sich ganz schrecklich in seinen besten Freund verliebt.
Leo hatte sich geschworen, dass Adam nie davon erfahren würde. Er würde einfach alle Gefühle ganz tief vergraben bis sie irgendwann weniger werden wurden, und dann würde schon alles gut werden. Auch wenn ihm das bisher noch nicht gelungen war. Und auch wenn Adam ihn manchmal auf diese besondere Art und Weise ansah, dass es Leo ganz warm wurde und diese verdammte Hoffnung in seiner Brust aufkeimte…
„Vielleicht sollte ich dir jetzt mal mein Geschenk geben. Bevor du zu voll bist um das Geschenkpapier aufzukriegen.“ Adams Augen funkelten frech. „Blödmann. Ich hab dir doch gesagt, du sollst mir nichts schenken.“, erwiderte Leo.
„Wann hab ich denn je auf dich gehört, Hölzerchen.“ Leo glühte. Wie immer wenn Adam diesem Spitznamen für ihn benutze. Was einfach nur zeigte, wie schwach er für Adam war. Bei jedem anderem würde er sich durch diese Bezeichnung verarscht fühlen.
„Und außerdem hast du dich selbst nicht dran gehalten.“, erinnerte Adam ihn. Wie zu Beweis hob er den MP3-Player an, der neben ihm auf dem Boden lag und den Leo ihm vor Monaten zum Geburtstag geschenkt hatte. Sein gesamtes Taschengeld war dafür draufgegangen und er hatte Stunden damit verbracht, seine und Adams Lieblingssongs von CDs aus seiner Sammlung und der Bibliothek zuerst auf den Computer seiner Eltern und dann auf den kleinen MP3-Player zu ziehen. Als Adams Augen beim Auspacken groß geworden waren und er Leo dann so fest umarmt hatte, dass er Adams Herzschlag spüren konnte, wusste Leo, dass er alles richtig gemacht hatte.
„Na dann zeig mal her.“, lachte Leo. Adam schnappte sich eine weitere Erdbeere, bevor er neben sich griff und ein rechteckiges, längliches Paket aus seiner Übernachtungstasche beförderte. Plötzlich wurde Adam verlegen. Mit seiner rechten Hand kratzte er sich im Nacken und schob mit der anderen das Geschenk zu Leo herüber. „Es ist nichts besonderes… aber ich hoffe es gefällt dir trotzdem. Happy Birthday.“, flüsterte er.
„Danke.“ Leo hob das Paket an, um es von allen Seiten anzuschauen. Es war flach und sorgfältig in dunkelgrünes, edles aussehendes Geschenkpapier eingepackt. Andächtig strich Leo über das glatte Papier. Bevor er mit dem Auspacken begann, warf er einen Blick zu Adam, der nervös mit seinen Händen spielte und auf seiner Unterlippe herumkaute.
Vorsichtig schob Leo seinen Zeigefinger unter das Klebeband auf der Unterseite des Geschenks und begann die Verpackung zu lösen. Ein Buch?
Zu Vorschein kam ein Fotoalbum, eines der hochwertigeren. Länglich, mit dickem, schwarzem Fotokarton und eingebunden in einen dunkelbraunen Buchdeckel. In Adams ordentlicher Handschrift war mit Filzstift „Leo und Adam“ auf das Cover geschrieben. Leo spürte, wie sich ein Kloß in seinem Hals bildete und fuhr mit seinem Finger die Buchstaben entlang.
„Nun mach schon auf.“ Adams Stimme klang seltsam heiser; Leo ließ sich nicht zweimal bitten.
Das Buch war voller Fotos, die ihre Freundschaft dokumentierten. Gestellte Fotos auf Familienfeiern und Schnappschüsse. Die ersten Seiten waren gefüllt von Adams erstem Besuch bei Leo. Da waren sie grade 14; Adam mit Augen die immer erschrocken wirkten und militärisch kurzen Haaren. Leo mit den strähnigen Haaren die seine Augen halb verdeckten und den ersten Pickeln. Leo und Adam im Garten, auf dem mittlerweile abgebauten Trampolin, vorm Schürkschen Fernseher, im Auto, beim Einrichten des Baumhauses. Mit jeder Seite wurde das Glühen in Leos Brust stärker. Über 4 Jahre Freundschaft. Festgehalten in Bildern und versehen mit Adams Kommentaren.
„Adam.“ Hauchte Leo gerührt. Angesprochener räusperte sich und rutschte näher zu Leo heran, um mit ihm in das Buch schauen zu können. „Fast deine ganze Familie hat mir geholfen…“, erklärte Adam. „Das da,“ er zeigte auf eine Foto, auf dem Adam und Leo über eine Ausgabe der Bravo kicherten, „hat mir Jule gegeben. Und das nebendran hab ich von Sonja. Jenny hat auch einige beigesteuert. Vor allem von ihrer Konfirmation.“ Leo lachte auf. Ja die Konfirmation seiner Cousine Jenny war echt lustig gewesen. „Aber die meisten sind von deinen Eltern. Und die besten von Nina und Sophie.“ Leo und seine Schwester hatten einen großen Teil ihrer Kindheit bei den Freundinnen ihrer Mutter verbracht. Und auch ihre Freund:innen waren dort immer gern gesehene Gäste. Nina machte einfach die besten Kuchen und zusammen mit Sophie hatte sie Leo geholfen, zu verstehen, was das Gefühlschaos das Adam in ihm aus löste, bedeuten konnte.
Die Fotos mit Adam anzuschauen war als würden sie die besten Momente der letzten vier Jahre nochmals durchleben. Auf den letzten Seiten war Adam ihn so nahe gekommen, dass Leo seinen Atem an seinem Hals spüren konnte. Adams Wärme bescherte ihm Gänsehaut. Manche Bilder ließen die Scham in Leos Magengrube aufsteigen. Seine Gefühle waren ihm doch ins Gesicht geschrieben! Er hatte keine Ahnung gehabt, dass es so viele Fotos von ihnen gab. Die alle aufzutreiben musste Monate gedauert haben…Er selbst hatte nur einen Abzug in seiner Nachttischschublade. Ein generisches Foto von Schulfreunden, vor ihrem fertig eingerichteten Baumhaus, die Arme um die Schulter des jeweils anderen gelegt. Diese Sammlung die Adam ihm präsentierte war so voller Bedeutungen und unausgesprochener Gefühle, dass ihm fast schwindlig wurde.
Das letzte Bild in dem Album raubte Leo den Atem. Es musste vor wenigen Wochen entstanden sein, als er und Adam zum Spieleabend bei Nina und Sophie eingeladen waren. Während einer sehr chaotischen Runde Monopoly hatten alle ein Bier zu viel gehabt. Irgendwann hatten sich die beiden Frauen zurückgezogen und Leo und Adam hatten es sich zum Schlafen auf der großen Couch eingerichtet. Auf dem Foto schliefen sie, so eng umschlungen wie zwei Körper von jungen Erwachsenen nur sein konnten. Leo mit dem Rücken zur Sofalehne, da Adam gerne außen schlief, die Gesichter zueinander gewandt. Adams Gesicht an Leos Brust, sein Kopf unter Leos Kinn, die Beine ineinander verhakt, die dünne, grüne Wolldecke über ihren Füßen. Adams Arme waren fest um Leos Oberkörper geschlungen; eine von Leos Händen tief in Adams Haaren vergraben und die andere auf seiner Hüfte. Leo spürte, wie ihm eine Träne über die Wange lief. Er konnte sich nicht erinnern, dass sie einander in wachem Zustand mal so innig gehalten hätten. Das Foto zeugte von einer solchen Intimität und Liebe… Fast hätte Leo übersehen, womit das Bild unterschrieben war. „Niemand hält mich so wie du.“, stand dort in geraden Buchstaben.
„Das ist mein Lieblingsfoto“, flüsterte Adam. Leos Kopf schnellte hoch und er suchte Adams Blick. Die Augen des anderen waren feucht und sein Blick undurchdringlich. Einige Sekunden sahen sie sich einfach an. Dann räusperte sich Adam und fluchte: „Fuck. Ich brauch ne Kippe“, bevor er aus dem Baumhaus flüchtete. Leo blieb verdattert zurück. Fast schon hätte er das Buch zugeschlagen und zur Seite gelegt, doch dann entdeckte er die Schrift auf der Rückseite des letzten Blatts. Dort war ein längerer Kommentar hinterlassen worden. Wesentlich unsauberer als die anderen. Als wäre er nachträglich und hektisch eingetragen worden. Dennoch unverkennbar Adams Schrift. Beim Lesen verschwammen die Buchstaben vor Leos tränengefüllten Augen.
Leo.
Eigentlich bin ich nicht der Typ für große Worte, machen wir uns nichts vor. Und eigentlich braucht es die auch nicht. Ich denke, die Fotos sprechen für sich. Ich hab keine Ahnung wie es weitergeht. Wann ist eigentlich alles so scheiße kompliziert geworden? Oder war es das schon immer?
Jedenfalls hab ich das Gefühl ich muss das hier schreiben. Ich war noch nie so mutig wie du. Ich kann das nicht einfach so sagen. Aber ich glaube auch dass es mich umbringt wenn ich es dir nicht sage. bevor.
Ich liebe dich.
Und das nicht nur weil du mir mein erbärmliches Leben gerettet hast und auch nicht wie ein Schürk seinen besten Freund lieben sollte. Sondern auf die schwule Art.
Scheiße Leo, das ist echt so feige von mir. Ich weiß nicht mal ob ich es schaffe dir dieses verdammte Buch zu geben.
Wenn ich bei dir bin ist irgendwie immer alles so einfach. Dann zählt nichts außer uns beiden. Ich hoffe, du findest irgendwann jemanden, der dich verstehen lässt.
Adam.
Das Klicken eines Feuerzeugs holte Leo zurück in den Moment. Wie verbrannt ließ er das Buch fallen und stolperte aus dem Baumhaus, die Leiter herunter.
Am Baum gegenüber lehnte Adam, eine Zigarette in der einen Hand, während die andere über seine Augen wischte. Um ihn nicht zu verschrecken näherte sich Leo ihm langsam. Adam hob seinen Kopf und hielt seinen Blick bis Leo so nah vor ihm stand, dass sich ihre Schuhspitzen berührten. Wortlos bot Adam ihm seine Zigarette an. Leo nahm sie mit zittrigen Händen entgegen und nahm ein paar Züge, ohne den Blickkontakt abzubrechen. Adams Augen wurden groß, als Leo den Rauch ausstieß ohne zu husten. Der scharfe Rauch in seinem Hals half ihm in dem Moment, einen Plan zu fassen. Nach dem dritten Zug drückte er die Zigarette an der Rinde des Baumes aus, wie er es bei Adam schon zigmal beobachtet hatte.
„Hey!“, beschwerte sich Adam. „Ich wollte die noch fertig rauchen.“ Leo warf die Zigarette ins Gras. „Mir scheißegal.“ Leo sah Adam wieder an. Seine Augen waren so blau. Er atmete tief ein, nahm all seinen Mut zusammen und legte seine Hände auf Adams Schultern.
Adam schmeckte nach Zigaretten und Erdbeeren.
